Montag, 16. Mai 2016

(REZENSION) Stephen King - OMI #MontagIstKingTag

 Montag ist KingTag 


Der Heyne Verlag bringt seit Anfang des Jahres jeden Montag eine neue Kurzgeschichte von Stephen King im E-Book Format heraus. Bisher gibt es 52. Geschichten. Jeden Sonntag wird ein neues E-Book verlost.

Alle Infos, eine Übersicht der Geschichten und das Gewinnspiel findet ihr HIER!
#MontagIstKingTag




Genre: Horror
Autor: Stephen King
Seitenanzahl: 53 Seiten
Originaltitel: GRAMMA
Format: E-Book
Kurzgeschichte aus dem Sammelband Blut
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 02.05.2016

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Erster Satz: "Georges Mutter ging zur Tür, blieb zögernd stehen, kam zurück und zauste Georges Haar." 

Inhalt: George hatte schon immer Angst vor seiner Großmutter, die nun pflegebedürftig und bettlägerig ist. Doch als sein großer Bruder einen Unfall hat, muss seine Mutter ins Krankenhaus fahren und George bleibt mit seiner Großmutter allein. Gedanken rasen ihm durch den Kopf und sein Alptraum beginnt....

Meine Meinung: Stephen King spielt wie so oft mit realen Ängsten. Was ist wenn die Großmutter stirbt, während George alleine mit ihr ist ? Solche Ängste macht sich King zu nutze und schreibt daraus eine packende Kurzgeschichte in der man Wahrheit und Wahn nicht mehr unterscheiden kann. Ist die Angst von George berechtigt oder spielen ihm seine Sinne einen Streich ? Bis zum Ende bleibt es spannend und ich war über das Ende überrascht. Die Geschichte habe ich innerhalb einer halben Stunde verschlungen. Einen kleinen Punktabzug gebe ich, da mir das Ende nicht 100% gefallen hat.

Eine tolle Idee die Kurzgeschichten von King nun einzeln aus E-Book rauszubringen.

4/5 Sterne
 

Donnerstag, 5. Mai 2016

(REZENSION) Kathy Benjamin - Ab in die Kiste: Die durchgeknalltesten Bestattungen aller Zeiten

Genre: Sachbuch
Autor: Kathy Benjamin
Seitenanzahl: 208 Seiten
Originaltitel: Funeral to Die for
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3734102431
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum: 18. Januar 2016
Erster Satz: "Sie werden sterben."

Inhalt: Rekorde rund um den Tod. Skuril und mit einem Augenzwinkern geschrieben.Verrückte und unterhaltsame Fakten und Geschichten rund um das Thema Sterben und Beerdigung rund um die Welt.

"Der Tod wir eine echte Erleichterung sein. Keine Interviews mehr." Katharine Hepburn, Schauspielerin 

Meine Meinung: Wirklich spannend, wie Menschen im Laufe der Geschichte aber auch in verschiedenen Kulturen mit dem Thema Tod umgehen. Gespickt mit Bildern von Mumien, dem Sensenmann oder Totenköpfen, sowie Zitate von Berühmtheiten rund um das Thema Sterben. Mir hat das Buch gut gefallen, es lässt sich locker und leicht lesen und hat meine Erwartungen erfüllt. Das Buch sollte man nicht zu ernst nehmen, es ist mit einem Augenzwinker geschrieben und so sollte man es auch lesen.

Fazit: Für mich ein Highlight, zum Schmunzeln über ein sehr ernstes Thema.



5/5 Sterne

(REZENSION) Richard Laymon - Die Spur

Genre: Horror
Autor: Richard Laymon
Seitenanzahl: 480 Seiten
Originaltitel: No sanctuary
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453676466
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 08.September 2015
 Erster Satz: "Das Geräusch von splitterndem Glas riss Rhonda Bain aus dem Schlaf."


Inhalt: Gillian hat ein augefallenes Hobby. Sie steigt in Häuser ein, deren Besitzer im Urlaub sind. Sie genießt es die vermeintlichen Geheimnisse der Menschen aufzudecken und fremde Dinge zu benutzen. Doch eines Tages steigt sie in das Haus eines Serienkillers ein und die Geschichte nimmt ihren Lauf....

Meine Meinung: Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich hatte mich gefreut, was Gillian bei ihrem Hobby alles so unheimliches erlebt. Trotzdem störte es mich, dass sofort von dem Serienkiller erzählt wurde. Der deutsche Titel ist auch nicht gelungen, der Originaltitel (Kein Heiligtum) passt meiner Meinung nach besser zu der Geschichte.

Die Gesichte hat zwei Erzählstränge die in der Gegenwart spielen. Einmal erfahren wir was Gillian tut und im zweiten Strang geht es um Rick und Bert, die gemeinsam einen Campingurlaub machen.
Da von diesem Urlaub im Klappentext nie die Rede war, war ich ziemlich irritiert, da ich nicht wusste und mir auch nicht vorstellen konnte, wie die Geschichten zusammenhängen. Es las sich wie zwei Bücher in einem, dass hat mir nicht gefallen. Schön fand ich, dass man sich richtig in die Orte an denen das Buch spielt, hineinversetzen kann.
Der Schreibstil, ist wie man es von Laymon gewohnt ist, locker und sehr leicht lesbar. Sex und Blut spielen, die gewohnte Rolle. Im Gegensatz zu anderen Bücher aber nicht die ganze Zeit über. Das Ende wirkte nicht gut durchdacht, sondern leider eher gezwungen. Zwischendurch gibt es immer wieder spannende Momente. Nur leider konnte mich das Buch diesmal nicht umhauen. 

Fazit: Ein Laymon der sich gut lesen lässt und auch unterhaltsam ist. Trotzdem störten mich einige Längen und das Ende.

3/5 Sterne